Sonntag, 30. September 2012

Brokkoli vegetarisch

Heute habe ich mich wieder getraut, Brokkoli zu ernten. Das liegt daran, daß mir meine Kollegin Waltraut verraten hat, was sie von ihrer (Groß-?) Mutter gelernt hat - nämlich, daß man Gemüse nur in Wasser legen muß, weil dann die Raupen davonschwimmen (sie wollen ja leben). Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Ob's geklappt hat? Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Ich konnte keine Raupen finden. Weder im Brokkoli noch im Wasser. Vielleicht waren gar keine da (ist vielleicht schon zu kalt für den Kohlweißling). Oder sie sind nicht nach oben geschwommen, sondern haben im Brokkoli gewartet, bis ich die Geduld verliere, und ihn vorschnell aus dem Wasser hole, und ich habe sie dann übersehen (sie haben ja wirklich genau dieselbe Farbe wie der Brokkoli!). Aber so ein paar Tierchen sollen ja nicht schaden. Weder im Gemüse, noch unter der Fußsohle (ich bin heute morgen im Wohnzimmer barfuß auf eine tote Grille getreten, die unsere Katze Tigerchen als Geschenk mitgebracht hat).

Der Gemüsegarten gibt noch einiges her. Ich konnte EINE ZUCCHINI ernten. Treue Leser wissen, daß ich damit nicht soooo viel Glück habe. Ja, ich weiß, Zucchini ist ein Mehrzahlwort, und ein Stück ist ein Zucchinerich (oder so ähnlich; ich frage bei Gelegenheit einen Italiener). Dieser war auf jeden Fall sehr klein, naja, was soll's, auf die Größe kommt's ja nicht an, und Zucchini soll man ja eh jung ernten...
Mit ein paar Tomaten (diese kleinen gelben ernte ich schon seit Anfang des Sommers, und es werden nicht weniger!), einer Pastinake, Thymian und Pilzen aus dem nahegelegenen Wald (die hat mein Nordlicht vom Spaziergang mit unserer zweiten Katze Mieze mitgebracht und mir versichert, daß es die einzigen sind, die er erkennt, und daß er weiß, daß sie essbar sind, aber warum meint er dann, sie heißen Maronen oder Butterpilze, und im Internet steht, daß das zwei verschiedene Arten sind??!!??!! Wie lange dauert es eigenlich, bis man die ersten Symptome hat?) gab es heute eine leckere Gemüsepfanne zum brettelharten Rindschnitzel (Schnitzel konnte ich noch nie richtig braten/schmoren/oder was man damit auch immer macht!).


Dienstag, 25. September 2012

Kraut Kraut Kraut

Ich liebe ja Kraut. Aber jetzt muß ich schon erfinderisch werden. Jaja, einlagern. Aber die Sorte, die ich habe, eignet sich nicht zum Lagern. Hab' ich erst im Nachhinein (also nach dem Pflanzen) gelesen. Man könnte gut Sauerkraut daraus machen! Hätte ich sogar Lust dazu. Aber ob es so ein kleines Sauerkraut-Töpfchen gibt?
Aus Ermangelung eines solchen habe ich heute wieder Kraut verkocht. Es musste schnell gehen, also habe ich folgendes Rezept ausprobiert:

pro Person:
200 g Lachsfilet mit Rosmarin auf beiden Seiten anbraten (je ein paar Minuten), salzen, pfeffern, beiseitestellen.
Mit Orangensaft ablöschen (eine Orange), Orangenschale (und für empfindliche: Kümmel) dazu und etwas köcheln. Das feingeschnittene Kraut ein paar Minuten mitköcheln (je nachdem, wie bissfest man es mag), salzen und pfeffern, den Lachs drauflegen und noch ein paar Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Geht superschnell, schmeckt supergut, und ist auch noch kalorienarm.
Foto gibt es jetzt keines. Aber es sieht auch hübsch aus ;)

Jule und ihre außerirdischen Kohlköpfe

Am Samstag hatte ich wieder mal Muße, so richtig schön zu kochen. Nachdem ich eine Woche lang im sonnigen Madrid zur Schulung war (ich weiß, es gibt Schlimmeres ;) war aber sehr anstrengend), musste ich wieder etwas runterkommen, und dazu eignet sich Kochen hervorragend. Ich kann dabei richtig abschalten und mich nur auf das konzentrieren, was ich da mache (das muß ich auch, sonst läuft's schief!). Im Garten ist natürlich alles weitergewachsen, obwohl sich niemand besonders um das Gemüse gekümmert hat. Oder vielleicht deshalb? Einer der Weisskraut-Köpfe hat eine stattliche Größe erreicht:


Die Löcher in den äußeren Blättern kommen davon, daß ich etwas nachlässig geworden bin im Absammeln der Kohlweissling-Raupen. Macht aber nichts, das Kraut erreichte trotzdem ein Gewicht von 5,8 kg und war innen frei von Schädlingen (nur im Strunk waren ein paar ganz kleine weiße Raupen).


Größenvergleich
 Einen Teil davon habe ich verarbeitet, den Rest verschenkt bzw. in den Kühlschrank gegeben.
Außerdem gab's wieder mal Mangold zu ernten (ich habe nur eine Pflanze, aber die ist echt ein Wachs-Wunder!), und Kartoffeln haben wir ja auch...und so wurde es wieder mal ein indisches Thali, bestehend aus Bandha Gobi (ein Weisskraut/Kartoffel-Curry), Palak Paneer, Dhal, einem Fischcurry und Raita.

Mir fehlt noch das klassische Thali-Blech!
Das klingt jetzt vielleicht wieder nach viel Aufwand, ist es aber nicht. Ich mache das immer so: Ich schau mir an, wieviel Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und frische Chili ich brauche und schneide alles. Dann teile ich dieses Zutaten Pi mal Daumen auf die Töpfe auf, gebe die Gewürze hinein, brate den Fisch/das Kraut/den Mangold/oder was auch immer an, und dann köchelt alles vor sich hin. Beim indischen Essen kann man kaum etwas falsch machen, außer, billige Gewürze zu kaufen (ich kaufe sie am liebsten im Weltladen).

Bandha Gobi (4 Personen):
ca. 500 g Weisskraut
250 g Kartoffeln
2 Tomaten
150 g Erbsen (die kamen aus dem Tiefkühler)
2 EL Ghee, Butterschmalz oder Öl
3 Lorbeerblätter, 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma, 1/2 TL Chilipulver, 1 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander (alles in Pulverform), Salz, ev. 1/2 TL Zucker

Kraut fein schneiden, Kartoffeln in Stücke, Tomaten kleinschneiden.
Lorbeerblätter und Kreuzkümmelsamen in Ghee ca. 1 Minute bei mittlerer Hitze anbraten, Kraut und Kartoffeln dazu und weitere 3 Minuten braten. Gewürze, Tomaten, Salz und ev. Zucker und ein bißchen Wasser dazu, gut verrühren und das Ganze 15 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze schmoren. Erbsen dazugeben und nochmal 10 Minuten schmoren.

Fischcurry:
500 g Fisch (ich habe Lachs verwendet), in Stücke geschnitten
1 Zwiebel, in dünnen Scheiben oder gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
Ingwer, gehackt
1 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander, 1 TL Garam Masala
3 Tomaten

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl oder Ghee goldbraun anbraten, die Gewürze 1 Minute mitbraten, Fisch und Tomaten vorsichtig unterheben, ev. etwas Wasser dazu; zugedeckt 5-10 Minuten köcheln lassen.

Dhal:
250 g rote oder gelbe Linsen in vierfacher Menge Wasser offen kochen (erst nach dem Kochen salzen!), das Wasser nicht weggießen.
1/2 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Paprikapulver, mit den Linsen vermischen und weiterkochen, bis das Dhal weich ist. Frische Chili, 1 TL Kreuzkümmelsamen und 3 Lorbeerblätter dazu, mit Salz (und ev. etwas Zucker) abschmecken und am Schluß 1 TL Garam Masala dazugeben.

Das Palak Paneer - Rezept findet Ihr hier.

Sehr lecker dazu ist Raita (Joghurt mit Gurke und/oder Tomaten) oder einfach nur Joghurt (das ist man vor allem dazu, wenn man sehr scharf gekocht hat). Und Reis oder Brot.



Sonntag, 16. September 2012

Salzzitronen!

Endlich hab' ich's geschafft - ich habe Salzzitronen eingelegt.



Auch, wenn Erinnerungen an das Naturhistorische Museum wach werden...so sehen sie nun mal aus. In ein paar Wochen sind sie fertig. Natürlich muß ich dann sofort die Hühnchen-Tajine kochen, um zu sehen, ob sich das mit den Zitronen auszahlt. Der Herstellungsaufwand ist allerdings gering. In 10 Minuten sind die Zitronen im Glas. Ehrlich!

Kürzlich habe ich bei einem Stand der Salzachgalerien das "Sel de ma vie" entdeckt, ein sensationell gutes Meersalz aus Frankreich. Seitdem verwende ich kein anderes Salz mehr zum Kochen (außer für's Nudelwasser). Ich hatte Jamie Oliver das mit dem Meersalz nicht geglaubt, aber vermutlich hatte ich bisher kein wirklich gutes.
P.S.: auf der Sel de ma vie - Homepage findet man noch nicht so viele Infos, aber auf Facebook (u.a. Verkaufstermine). Es zahlt sich aus, danach zu suchen! Letzten Freitag habe ich es z.B. bei der Raststation St. Valentin entdeckt.

Mittwoch, 12. September 2012

Die kleine Raupe Nimmersatt und mein Brokkoli

Heute habe ich ganz plötzlich verstanden, warum Kohlpflanzen mit Netzen geschützt werden sollen. Das Aha-Erlebnis kam beim Waschen des Brokkoli, den ich gestern geerntet und heute aus dem Kühlschrank geholt habe, um ihn zu dämpfen. Da war nicht nur eine kleine Raupe Nimmersatt, sondern...ich hab sie nicht gezählt. Am Weißkraut sind sie nicht so schlimm, man kann sie leicht absammeln, aber in den Brokkoliröschen sind sie ziemlich gut getarnt. Ein paar Insekten-Proteine schaden zwar sicher nicht, aber ich habe trotzdem keine Lust, kleine grüne Raupen mitzuessen! Da hilft nur - sorgfältig säubern oder besser: nächstes Jahr Schutznetze kaufen!!!

Dienstag, 11. September 2012

Blühende Brokkoli

Für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie Brokkoli wachsen (und davon so wenig Ahnung haben wie ich bisher, da sie die Brokkoli ja immer nur im Supermarkt kaufen, so als Blumensträußchen, oder tiefgekühlt, schon in Röschen aufgeteilt)...



...und so sieht er aus, wenn er sich anschickt, zu blühen:


...oder es schon tut (eigentlich sollte man ihn davor ernten...)


So habe ich also heute den ersten Strauß abgeschnitten und in den Kühlschrank verfrachtet. Sieht so aus, als würde ich morgen oder übermorgen Brokkoli essen. Ich habe mehrere Pflanzen (die viel zu eng beieinander sitzen, weil ich es immer nicht übers Herz bringe, welche auszureissen, wenn sie noch so klein und putzig sind und weit von einander entfernt stehen, und dann wachsen sie und bekommen ausladende Blätter und behindern einander, und dann übersehe ich, daß ein Brokkoli schon blüht. Naja, vielleicht lerne ich es ja nächtes Jahr). Und nachwachsen soll er auch, nachdem man den ersten Strauß geerntet hat. Vielleicht sollte ich schon mal nach Brokkoli-Rezepten googeln.

Gurkenalarm - die Zweite

Vor ein paar Tagen habe ich beschlossen, die restlichen ausgewachsenen Gurken zu ernten. Tja, was soll ich sagen...es wurde eine recht stattliche Ernte (waren ja nicht die ersten die ich gepflückt habe...)


...und auch nicht die letzten, wie ich heute zufällig entdeckt habe. Ich wollte nur ein paar Blätter entfernen, die von irgendeiner Krankheit befallen sind, in der Hoffnung, daß diese sich nicht ausbreitet, und dabei sind mir auch ein paar kleine Schnecken (mit Häuschen) in die Hände gefallen (wie kommen die nur in mein Hochbeet???!!! Wenigstens sind sie zu klein, um richtigen Schaden anzurichten, und nicht so eklig wie Nacktschnecken). Und dann entdeckte ich sie: Gurken! Klammheimlich sind sie in den letzten Tagen gewachsen. Eine war schon wieder reif zum Ernten (und wurde gleich der Nachbarin gebracht, denn in meiner Küche liegen noch ein paar der letzten Ernte). Die anderen sind noch klein, aber eindeutig bereit zu Wachsen. Hier einige der Übeltäter:



Ich war schon recht kreativ, was die Verwertung der Gurken betrifft. Ich habe ein Dinkel-Tomaten-Gurken-"Risotto" gekocht (warum das in dem Rezept Risotto getauft wurde, ist mir, ehrlich gesagt, ein Rätsel, denn es findet sich kein einziges Reiskörnchen darin), Gurken eingekocht (mit Essig eingekocht und dann in Öl eingelegt) und einen Toskanischen Brotsalat gemacht (auch mit Gurken und Tomaten - von letzteren habe ich nämlich ähnlich viele). Und noch immer liegen Gurken in der Küche, und, wie's ausschaut, kommen noch ein paar dazu. Ich kenne solche Geschichten von Leuten, die Zucchini  anbauen. Die essen dann auch Zucchini in allen Variationen, bis sie ihnen zu den Ohren rauskommen. Das ist mir noch nicht passiert. Mit Zucchini habe ich irgendwie kein Glück. Die beiden Pflanzen im letzten Jahr hatte ich in die Böschung gepflanzt, vermutlich mit viel zu wenig Substrat (in den Lehmboden...) und gedüngt habe ich sie auch nie, und dann hat es soviel geregnet, daß die Blüten immer abgefault sind. Dieses Jahr habe ich eine Pflanze ins Hochbeet gesetzt, die wollte bisher auch nicht so richtig, aber heute kann ich gewisse Erfolge melden. Mindestens eine Frucht wird was, und zwei weitere schauen recht vielversprechend aus (man wird genügsam). Ich würde auch sonst nicht aufgeben, denn Zucchini wachsen wirklich bei jedem im Garten bzw. am Komposthaufen, da werde ich das wohl auch schaffen!!!

Donnerstag, 6. September 2012

Gurkenalarm!

Fragt mich nicht, was ich mit meiner Gurke gemacht habe! Ich habe sie bloß ins Hochbeet gepflanzt (wieder mal ein Jungpflänzchen der Arche Noah) und gegossen. Als sie größer wurde, habe ich ihr ein Rankgerüst gekauft, an dem sie emporwachsen kann. Als sie noch größer wurde, bekam sie ein zweites Rankgerüst, damit sie sich weiter ausbreiten kann. Wenn ich sie nicht gezwungen hätte, nach oben zu wachsen, würde sie vermutlich das ganze Hochbeet ausfüllen (und es ist ein sehr großes Hochbeet!). 


Uns sie bekam nicht nur viele Blätter, sondern auch viele Blüten und dann irgendwann Gurken. Da stellt sich natürlich irgendwann die Frage - wohin mit den ganzen Gurken??? Nachbarn beschenken, Gurkensalat, Einkochrezepte im Internet suchen...Was man sonst noch so mit Gurken kochen kann, habe ich heute ergoogelt. Zwei Rezepte von Gute Küche habe ich heute auspropiert: eine warme Gurkensuppe und die Schmorgurken mit Kartoffeln, Gurken und Joghurt. Beides ist sehr einfach und schnell zu kochen (auch ohne Dampfgarer - ich habe nur asiatische Dämpfkörbchen) und schmeckt sehr gut! Kann sein, daß es in nächster Zeit etwas öfter Gurken gibt...

Dienstag, 4. September 2012

Eingelegte Salzzitronen

Noch nie probiert, aber bald werde ich meine eigenen Erfahrungen berichten...

1) 10 unbehandelte Zitronen heiß waschen und abtrocknen. Kreuzweise 1 cm tief einschneiden (nicht durchschneiden!).

2) Jede Zitrone mit etwas Meersalz füllen und fest zusammendrücken.

3) Etwas Meersalz in ein großes, hohes Einmachglas füllen. Die Zitronen einschichten, dabei immer wieder mit Meersalz bestreuen.

4) 2 Zitronen auspressen und den Saft über die Zitronen gießen. Mit kochendem Wasser auffüllen und etwa 4 Wochen marinieren lassen.

Die Schale wird in dünne Streifen geschnitten und in vielen marokkanischen Gerichten, aber auch in Salat verwendet.

Tajine mit Huhn und Oliven

Das ist ein Gericht, das ich besonders gerne koche. Nicht nur, weil es so gut schmeckt, sondern auch, weil es so schnell vorbereitet ist (und dann köchelt es sich von selbst). Allerdings ist es bei mir immer etwas abgewandelt, weil a) ich es nicht gern hab', wenn das Hühnchen beim Anbraten so spritzt, b) ich es noch nie geschafft habe, eingelegte Salzzitronen zu produzieren oder einzukaufen (ob man die außerhalb von Wien überhaupt irgendwo bekommt???) und c) ich nie Hühnersuppe zuhause habe (außer, wenn ich gerade welche gekocht habe, aber die ist dann auch immer gleich weggegessen).

Hier ist das Originalrezept:
12 Hühnerteile
1 TL Zimt, 1 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Curcuma, 1 TL Paprika edelsüß, 1/2 TL Peffer
Olivenöl
2 Zwiebeln, gehackt
1 rote Paprikaschote, in kleine Stücke geschnitten
frischer Koriander, gehackt (Menge nach persönlicher Vorliebe - Koriander liebt man oder man hasst ihn!!! Ist Letzteres der Fall, stattdessen Petersilie verwenden.)
375 ml Hühnerbrühe
4 Schalen einer eingelegten Salzzitrone, in dünne Streifen geschnitten (ich habe noch nie verstanden, ob das "Schalen von 4 Zitronen" heißen soll. In einem anderen Rezept kommen auf 1 Huhn à 1,2 kg 1 1/2 Zitronen)
2 EL Zitronensaft
1 Becher grüne Oliven

Zubereitung:
Hühnerteile mit den Gewürzen vermischen, 1 Stunde durchziehen lassen, dann in einem großen Topf anbraten. Hühnerteile aus dem Topf nehmen rausnehmen.
Zwiebeln und Paprika bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten dünsten, rausnehmen, Hühnerteile wieder in den Topf geben, Zwiebeln und Paprika, Koriander, Brühe, Zitronenstreifen und -saft und Oliven hinzufügen.
Zugedeckt 40 Minuten köcheln lassen.
Eventuell die Sauce mit Maisstärke binden.

Dazu habe ich am liebsten Couscous und einen grünen Salat.

Meine Variante:
Ich habe das Rezept nur beim ersten Mal so gemacht (abgesehen von den Salzzitronen, die hatte ich noch nie). Es hat beim Anbraten der Hühnchenteile furchtbar gespritzt, und die Haut wurde nach dem Schmoren in der Suppe ohnehin wieder ganz weich. Ich dünste also einfach Zwiebeln und Paprika, gebe die Gewürze dazu und brate alles noch einmal durch. Statt Hühnerbrühe nehme ich selbstgemachte Gemüsesuppe. Dieses Mal habe ich erstmals das Suppenpulver verwendet. Koriander verwende ich sehr vorsichtig und statt der Salzzitronen ganz normale Zitronenschale. Obwohl ich schon wissen möchte, wie es mit den Salzzitronen schmeckt! Ich schreibe als nächstes das Rezept auf, dann habe ich etwas Ansporn, sie bald mal zu machen...
Diesmal hatten wir ein ganzes Huhn, das ich fachmännisch zerlegen ließ ;)


Die Paprika sind aus dem Garten, ich habe sie im Topf angepflanzt. Die Pflanze ist nicht sehr groß geworden, hat aber genug Schoten für uns abgeworfen.


Sie ist auch von Arche Noah und heißt "Sweet Hungarian, black". Trotzdem sind die Paprikaschoten nicht süß, und einige werden mit der Zeit rot. Aber die Pflanze war erstaunlich leicht aufzuziehen. Gelegentlich hat sie etwas Kaffeesatz als Dünger bekommen (keine Brennnesseljauche, weil sie auf der Terasse steht und das sonst tagelang stinkt).

Zwiebeln, Oliven, Paprika, Zitronenschale für ein ganzes Huhn
Mein Mann wollte noch Gurken reingeben, weil wir so viele haben und ich schon nicht mehr weiß, was ich damit machen soll. Aber da bin ich kompromisslos. Gurken sind für mich nicht zum Kochen da, höchstens zum Einkochen oder als Salat.
Dazu gab's meinen geliebten Couscous; Bulgur oder Reis passen auch gut dazu. Und ein schöner, grüner (Bio-) Salat (leider ist das Foto etwas unscharf, aber der kleine Übeltäter auf der Flucht ist zu erkennen. Ich habe keine Ahnung, wie dieses Mini-Viecher es in mein Hochbeet schaffen).